Das Deutsche Radsportabzeichen (DRA) wurde zu dieser Saison neu aufgelegt. Es wird von vielen Krankenkassen für ihr Bonusprogramm anerkannt und ist ein weiteres schönes Ziel sich in der Gemeinschaft sportlich zu betätigen.
Über die weiteren Termine werden wir im Verein informieren soweit sie uns bekannt sind. Los ging es am Freitag 10. April mit einem 20km Zeitfahren bei Wunstorf.
Unser Vereinsmitglied Tom Finkes ist als DRA-Prüfer sehr aktiv mit dabei.
Hier sein Bericht von der ersten Abnahme:
Kräftige Waden und ein Hauch von Gold: Die „Tour de Harkenbleck“
Harkenbleck, 10. April 2026 – Während der Rest der Welt sich noch fragt, ob man die Winterjacke schon gegen die Übergangsjacke tauschen kann, wurden in Harkenbleck bei Pattensen heute Tatsachen geschaffen. Das Deutsche Radsport Abzeichen (DRA) rief zur ersten Disziplin, dem Einzelzeitfahren, und vier furchtlose Heroen der Landstraße folgten dem Ruf der Kette.
20 Kilometer gegen den inneren Schweinehund
Es war ein Auftakt nach Maß – oder zumindest nach dem neuen, modernisierten Reglement. Bei strahlendem Sonnenschein, der allerdings eher optisch wärmte (die Temperaturen waren, vorsichtig ausgedrückt, „erfrischend“), ging es über die 20-Kilometer-Distanz. Man munkelt, die Vögel in den Bäumen rund um Pattensen hätten kurzzeitig das Zwitschern eingestellt, als das Quartett an ihnen vorbeischoss. Es ging nicht nur um Ehre, sondern um den begehrten Gold-Status.
Das Quartett der Glorie: Von links nach rechts
1. Frank (RSC-Wunstorf): Der Mann, der nicht nur prüft, sondern auch liefert.
2. Markus (RV Concordia Hannover): Aerodynamik war heute sein zweiter Vorname.
3. Jörg (TKJ Sarstedt): Hat den Asphalt vermutlich allein durch seine Willenskraft zum Schmelzen gebracht.
4. Tom (RSG Hannover): Der Beweis, dass man auch bei kühlen Temperaturen heißlaufen kann.
Das Ergebnis.
Ein lupenreiner Durchmarsch. Alle vier Teilnehmer haben in ihren jeweiligen Altersklassen den Gold-Status erreicht. Da fragt man sich glatt, ob die Fahrräder heimlich einen Hilfsmotor hatten – oder ob das Training im Winter doch nicht nur aus Plätzchenessen bestand.
„Ein gelungener Auftakt“ – Das offizielle Urteil
Frank Moesgaard, Vizepräsident für Breiten- und Freizeitsport vom Radsportverband Niedersachsen, strahlte mit der Sonne um die Wette. „Es war das erste Treffen nach vielen Jahren, das unter dem modernisierten Reglement stattfand. Ein gelungener Auftakt, trotz der kühlen Brise“, so Moesgaard. Dass es nach so langer Zeit wieder losging, fühlte sich für alle Beteiligten an wie das erste Mal ohne Stützräder – nur schneller und mit deutlich teurerem Equipment.
Wie geht es weiter?
Das Zeitfahren war nur die erste von drei Disziplinen. Wer also glaubt, die Herren könnten sich jetzt auf ihrem Gold ausruhen und die Beine hochlegen, während sie isotonische Kaltgetränke konsumieren, der irrt. Die nächsten Herausforderungen warten schon, und nach der heutigen Performance in Harkenbleck steht fest: Die Konkurrenz sollte sich warm anziehen – oder zumindest schneller strampeln.
Herzlichen Glückwunsch an die Gold-Jungs! Harkenbleck ist nun offiziell ein Stückchen schneller geworden.

