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Zunächst sah es aus, als würde der Große Herbstpreis der RSG in diesem Jahr wirklich herbstlich werden, aber Petrus meinte es gut mit der Veranstaltung: Das Wetter hielt und es gab keinen Regen. Damit liefen die Rennen bei besten Bedingungen ab.

Unser Renntag, der im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags bei Möbel Staude stattfindet, konnte trotz Corona unter den entsprechenden Auflagen stattfinden. Aus diesen Gründen blieb die  Zuschauerzahl an  der Strecke erwartungsgemäß hinter dem Vorjahr zurück.

Das Radrennen auf dem 800 m Rundkurs ist ein Kriterium (Radsport): Alle 10 Runden gab es 5, 3, 2 & 1 Punkte für die ersten vier FahrerInnen, die die Ziellinie überqueren. Die Schlusswertung zählt doppelt.

Elite Männer

Das Kriteriums-Rennen der Männer Elite entschied mit Philipp Sohn (Melsunger TG) kein Unbekannter. Er konnte auf eine starke Teamunterstützung  zurückgreifen und schnappte sich mit der Schlusswertung den Sieg. Dahinter landeten die beiden Bundesligafahrer (und Brüder, aber in verschiedenen Teams) Moritz Plambeck (Team Dauner Akkon) und Philipp  Plambeck (KED-Stevens Radteam Berlin). Hannoveraner Fahrer konnten dort  heute nicht in die Entscheidung eingreifen.

Elite Frauen

Im Rennen der Frauen Elite kam Lokalmatadorin Stefanie Paul (RSG  Hannover) gegen die Kriteriumsspezialistinnen zunächst nicht so gut ins  Rennen. Am Ende siegte die Sprinterin Lisa Robb (Team Stuttgart) vor  Friederike Stern (d.velop ladies) aus dem BDR Nachwuchskader und die drittplatzierte Amerikanerin Judah Sencenbaugh (Partworks) brachte aus  den USA internationales Flair mit zum Renntag. Sie konnte im letzten  Jahr schon im Kriterium der Collegiate Road Nationals die Bronzemedaille  gewinnen (und auch bei den Bahnwettbewerben der Collegiate Track Nationals konnte sie mit Bronze sowohl im Punktefahren, im Scratch und im Omnium überzeugen). So waren am Ende doch die Spezialistinnen vorne.

Stefanie kämpfte sich aber gut ins Rennen, nachdem sie zuvor bei den Punkten leer ausgegangen war. Mit den Punkten in der Schlusswertung gelang es ihr, sich von null Punkten zuvor auf Gesamtrang 4 an allen anderen Fahrerinnen vorbeizuschieben und das beste aus der Situation machen. Magdalena Röhrich  (RSG Hannover) wurde 9.

Als Trainerin konnte sich Stefanie Paul sehr über die von ihr betreuten Nachwuchskinder freuen. Das Rennen in Hainholz war das Finale im Niedersachsen-Schüler-Cup. Das letzte Rennen in der männlichen U11 gewann Johann Binder (RSG Hannover) vor Anton Paul (RSG Hannover). In
der Gesamtwertung des Schüler-Cups nahmen die beiden genauso souverän die ersten beiden Plätze ein, allerdings in umgekehrter Reihenfolge: Anton Paul vor Johan Binder. Besonders spannend war das Finale in der weiblichen U11. Hier musste Tilda Bendl (RSG Hannover) mindestens 2. werden, um noch auf das Podium im Niedersachsen-Schüler-Cup zu kommen – mit Erfolg! Mit dem 2. Platz im letzten Rennen konnte sie punktgleich zur dadurch dann viertplatzierten aufgrund der besseren Platzierung im letzten Rennen auf Rang drei in der Gesamtwertung des Niedersachsen-Schüler-Cup vorrücken.

Stark war auch Moritz Binder (RSG Hannover) in der U17 unterwegs. Mit dem Sieg in der letzten, doppeltzählenden Wertung konnte er sich noch auf Platz 2 hinter dem vor 3 Wochen frischgebackenen Deutschen Meister im 4er Mannschaftszeitfahren Jasper Schröder (RC Blau—Gelb Langenhagen) schieben, der das Rennen gewann.



Vielen Dank an vielen helfenden Hände aus unserem Verein und die zahlreichen Sponsoren: Möbel Staude, Fahrradkontor, Fidlock, Haydorn und Harley Motorradfahrschule, Scheibendoktor, Sporformance.