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Am Samstag den 22.04.17 fand das Prolog Zeitfahren zur Tour de Energie in Göttingen statt, bei starkem Wind und kühlen Bedingungen fuhr Katharina Auf Platz 3. gesamt und hatte nach den 4,6 km mit ca. 80 Höhenmetern weniger als 5 Sekunden Abstand auf die Siegerin. Durch die Podiumsplatzierung sicherte sie sich eine Wildcard für Startblock A am nächsten Tag bei der Tour de Energie.

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Am Sonntag war vor dem Rennen noch nicht 100% klar wo es platzierungstechnisch hingehen sollte, sicher war nur: „mal gucken was geht und Podium wäre schon schön!“.
Also fuhr Katharina am Sonntag aus Startblock A los und musste sich in der ersten Phase des Rennens immer wieder aus mehreren kleinen Stürzen heraushalten, die rund um sie geschahen. Nach einer sehr unruhigen ersten Rennhälfte, bei der es immer wieder zu Windkantensituationen gekommen war fuhr sie mit den anderen Spitzenfrauen in den „Hohen Hagen“ (der Poggio von Niedersachsen 😀 ). Im Anstieg konnte sie sich von den anderen Spitzenfrauen lösen und fuhr einen kleinen Vorsprung bis zum Gipfel heraus. Dieser Angriff bescherte ihr das Bergtrikot, da sie die schnellste am Hohen Hagen war. Mit einer Zeit von 8:23,1 Minuten ließ sie auf den 2,1km alle anderen Frauen hinter sich. In der Abfahrt vom Hohen Hagen lief ihr Leider in einer scharfen Linkskurve eine Katze vor das Rad, so das sie die Lenkung aufmachen musst und eine Vollbremsung einleitete. Diese reichte jedoch nicht aus und so fuhr sie frontal in einen am Rand stehenden Heuballen ( gut das dieser vorsichtshalber da aufgestellt wurde), durch den aufprall wurde sie über den Lenker geschleudert und ihr Rad landete weich auf ihr (was nicht ganz schmerzfrei aber doch glücklich in dieser Situation war). Sie sprang wieder auf und schwang sich auf ihr Rad um die Abfahrt weiter in Angriff zunehmen. Im weiteren Verlauf des Rennens rollte eine Frau mit ihrem Team, ca. 4-5 Mann wieder von hinten auf und so bildete sich eine ca. 8-9 Frau/Mann starke Gruppe die bis kurz vor dem Ziel zusammenbleiben sollte. Im Zielsprint fehlte es Katharina an Kraft, Erfahrung und der nötigen Portion Glück um die Siegerin Tanja Hennes vom Team Lübbering Cycling zu überholen. Es bleibt zusagen das einem das mit 19 Jahren im ersten Jahr einer noch jungen Radsport-Karriere gegen eine ehemalig Deutsche Vizemeisterin Elite auch mal passieren darf. 🙂
https://www.abavent.de/anmeldeservice/…/1071/ergebniss/3713/

Autor. Felix Stephan